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- SpiritMedia von Thomas Schmelzer


Human Design und Archetypen der Seele

Wege der Selbsterkenntnis

Um sich selbst noch besser erkennen und verstehen zu können, gibt es eine Vielzahl Möglichkeiten: in den Spiegel gucken, den Partner befragen, sich im Alltag die ungewöhnlichen Dinge ansehen, die einem immer wieder begegnen, IGing, Tarot, Astrologie – um nur einige zu nennen. Innerhalb dieser Möglichkeiten gibt es wieder viele Abstufungen. Der eine Astrologe deutet vielleicht nur die offensichtlichen – beruflichen und privaten – Ecksteine, ein anderer beschäftigt sich mit den tiefen innerseelischen Themen, dem Lebensweg. Die Beschäftigung mit solchen Spiegeln kann eine große Hilfe sein, wenn es nicht in Selbstzweck ausartet, immer neue Bestätigungen und Facetten der ja so komplexen Persönlichkeit vermittelt zu bekommen.

Hier nun möchte ich zwei Systeme vorstellen, die ich für eine großartige Hilfe für den Weg halte. Beide sind relativ unbekannt, vielleicht auch deswegen, weil sie „aus der geistigen Welt“ übermittelt wurden – und das mag halt nicht jeder akzeptieren. Kein Wunder, bei all dem „gechannelten“ Material ist nur wenig wirklich hilfreiches, konkretes dabei. Diese beiden Systeme beinhalten aber ein recht klares, sehr strukturiertes und komplexes Wissen, das vor allem der Erprobung in der Praxis stand gehalten hat und sich sehr gut im Alltagsleben erfahren und anwenden lässt.

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Human Design

Diese Methode gilt als eine Verbindung von Astrologie, I Ging, Kabbala, genetischem Wissen, Chakrenlehre und einigem mehr. Dem kanadischen Wissenschaftler Robert Alan Krakower („Ra Uru Hu“) wurde dieses Wissen 1987 in einer „mystischen Erfahrung“ übermittelt. Es ist eine großartige Methode, vor allem unsere Talente und unsere energetischen Verbindungen zu verstehen.

Ausgehend vom Geburtszeitpunkt und –ort erhält man, wie in der Astrologie, eine Graphik, das „Chart“. Ein Programm dazu kann man sich kostenlos aus dem Internet herunterladen. Allerdings braucht man dann viel Wissen, um dieses deuten zu können. Bisher gibt es keine ausführlichen Lehrbücher, nur sehr komplexes Studienmaterial vom Meister selbst, und Berater, die dies verinnerlicht haben.

Die Graphik zeigt zunächst neun Zentren unseres Körpers – energetische Zentren. Entscheidend ist nun, ob diese Zentren ausgefüllt sind oder nicht. Ausgefüllt heißt „definiert“ – dort hat man immer seine eigene Energie. Nicht ausgefüllte Zentren heißen „offen“ – dort ist man offen, neutral, fühlt aber schnell die Energien der Anderen, wenn man mit ihnen in Verbindung ist.

Beispiel: Das Kehl-Zentrum steht für Kommunikation, für sich mitteilen. Wenn man dort definiert ist, kann man sich eigentlich immer ausdrücken – womit und auf welche Weise, das hängt dann von anderen Faktoren ab. Wenn man dort offen ist, und man begegnet einem Menschen, der dort geschlossen ist, spürt man plötzlich schnell, was der andere gerade sagen wollte oder will.

Beispiel2: Das zweite von oben, das Anja-Zentrum. Steht für intellektuelles Denken. Ist es ausgefüllt, hat man ein eigenständiges, aber bestimmtes Denken. Der offene Mensch nimmt wahr, was andere denken. Er hat kein originär eigenes Denken. Gefahr: Manchmal denkt man die Gedanken des Anderen – wenn der dann weg ist, wundert man sich, warum der Gedankenfluss plötzlich zuende ist – man „klinkte“ sich in die des Anderen ein. Kein eigenes Denken klingt erst mal bewertend – andererseits hat man durch diese Offenheit die Fähigkeit, verschiedene Philosophien und Denksysteme leicht und klar verstehen zu können.

Menschen, die an vielen Zentren offen sind, sind also sehr feinfühlig für die Energien der Anderen, müssen aber erst lernen, nicht ständig die Energien der Anderen zu leben (und sich vielleicht abhängig davon zu machen). In Partnerschaft verbinden sich also auch verschiedene Energien – und beide sind dann plötzlich viel mehr auch energetisch „definiert“.

Als Nächstes finden sich in der Graphik viele Linien zwischen den Zentren – die „Kanäle“. Auch wieder so etwas wie Energiekanäle. Jeder Kanal steht für ein bestimmtes Thema – das macht die Komplexität des Systems Human Design aus – wie auch des Systems Mensch.

Auch hier: Wenn ein Kanal beispielsweise nur auf einer Hälfte gefüllt ist, und ein Mensch dazu kommt, bei dem die andere Hälfte gefüllt ist, schließt sich der Kanal für beide, wenn sie zusammenkommen – und ganz neue „Energien“ werden frei.

Beispiel: Der Kanal 43 „Genie bis Freak“. Wenn zwei Menschen zusammenkommen, bei denen sich der Besagte schließt, bekommen beide plötzlich die tollsten Einfälle und kommen schnell in ein inspiriertes Philosophieren – wozu er Einzelne allein meist nicht in der Lage wäre.

Hier finden sich viele Erklärungen, warum wie oft mit anderen Menschen selbst auch anders sind oder werden. Es ist eine tolle Hilfe bei Problemen in Partnerschaft oder im Beruf und bei der Suche nach vielleicht noch verborgenen Talenten.

Neugierig geworden?

Informieren kann man sich u.a. bei:

www.humandesignsystem.de

www.humandesignsystem.info

Zwei empfehlenswerte Berater:

In Hamburg: Martin Grassinger
In München: Gabriele Stähler

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“Archetypen der Seele” nach Varda Hasselmann und Frank Schmolke

Wo ich da anfangen soll, weiß ich gar nicht – so überzeugend, hilfreich und zukunftsweisend finde ich diese Seelenlehre. Seit ca. 20 Jahren arbeiten die Beiden mit diesem Wissen, das von der sogenannten „Quelle“ aus der geistigen Welt übermittelt wird und sich durch reichhaltiges Erfahrungswissen bewährt und erweitert hat. Dieses Wissen ist in vielen Ländern der Erde bekannt geworden durch eine steigende Anzahl von Lesern und Seminarteilnehmern. Bisher sind Varda Hasselmann und Frank Schmolke die Einzigen, die das Wissen authentisch weitergeben.

Vor allem die Mischung aus geistigem Wissen, Erleben in den Seminaren und die authentische und profunde Leitung der beiden Seminarleiter überzeugt. Mit Humor, Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen, Einfühlsamkeit und Erfahrung wird ein reiches Wissen vermittelt, das vielleicht erst mit der Zeit in seiner Tiefe verstanden werden kann.

Grundlage ist die „Matrix“, ein komplexes System von sieben mal sieben Eigenschaften, die bei jeder Seele anders aussehen. In den Büchern werden die Grundlagen erklärt. Man kann seine eigene Matrix durch die Bücher schrittweise selbst erahnen – oder in den Seminaren erfahren und sich dort auch von der Quelle über Varda Hassalmann übermitteln lassen (Die Matrix hat übrigens nichts zu tun mit den Filmen oder anderen Büchern und Philosophien). Wichtig ist den Beiden auch, dass die Seminare nicht als Therapie oder romantische esoterische Reise missverstanden werden.

Ein Beispiel: Die Erste wichtige Eigenschaft ist die „Seelenrolle“ – eine Art des Lebens, der Qualitäten, die in allen Leben die gleiche bleibt (ausgehend von der Reinkarnationslehre). Die Seelenrolle des „Künstlers“ beispielsweise will immer neu und originell sich und alles Andere gestalten. Immer neu, immer anders – das ist die Freude des Künstlers. Wenn er da keine Möglichkeit hat, leidet er. Er kann aber überall Künstler sein: Beispielsweise macht er ein Kundengespräch als Verkäufer einfach anders, mit kleinen Witzchen, originell. Oder er hat Freude an der Inneneinrichtung der Wohnung…

Die Seelenrolle des „Kriegers“ setzt sich eigentlich immer für oder gegen etwas ein. Er „kämpft“ für ein besseres Schulsystem, gegen Unterdrückung, für das Gesunde Aufwachsen der Kinder.

Dann gibt es die „Haupt-„ und „Nebenmerkmale“, entstanden in dieser Inkarnation, der Kindheit. „Starrsinn“ beispielsweise bedeutet, dass der Mensch Schwierigkeiten mit schnellen Veränderungen hat. Er braucht Sicherheit, gewohnte Verhältnisse, will sich auf neue Dinge einstellen können (bevor man also über so manch „halsstarrige“ Leute schimpft – vielleicht haben sie einfach dieses Merkmal?).
„Selbstsabotage“ ist die Angst vor zu viel Lebensfreude – dann die Kontrolle zu verlieren…

Oder, auch sehr spannend, die „Reaktionsmuster“: Der eine muss sich bei plötzlichen emotionalen Vorkommnissen bewegen. Er geht erst mal ums Haus oder macht den Abwasch, und kann so nach und nach das Ganze verarbeiten – er reagiert „motorisch“. Der zweite muss das Geschehen erst mal durchdenken und „verstehen“, bevor er es auch fühlen kann – er reagiert „mental-emotional“.

Interessant sind auch die Verbindungen der einzelnen Bestandteile – und Erkenntnisse daraus, wie man die Eigenschaften beispielsweise beruflich besser nutzen kann. Die Seelenlehre geht davon aus, das wir uns von Leben zu Leben weiterentwickeln und dazu lernen, dass die Seele ganz unterschiedliche Erfahrungen sucht. So kann ein Leben in körperlicher Behinderung einer Seele vielleicht die Erfahrung bringen, so voll und ganz sich auf andere Menschen verlassen zu müssen – und es auch zu können. Das Ganze wächst mit den Erfahrungen und immer tiefer gehenden Seminaren, in denen es beispielsweise um das Finden einer Lebensaufgabe oder den Kontakt zur „Seelenfamilie“ geht.

Derzeit schreiben die beiden Autoren an zwei Büchern, die viel Wissen von der „Quelle“, aber vermutlich auch gesammelte Erfahrungen aus den vielen Seminaren beinhalten. Es bleibt abzuwarten, wer „das Erbe“ antreten kann, weil die Seminartätigkeiten möglicherweise nicht mehr allzu lange fortgeführt werden können.

Infos: www.septana.de und die Bücher im Goldmann Verlag

Dies sollen nur zwei Empfehlungen sein. Keiner braucht wirklich so eine Hilfe, wenn er sich nicht von allein angezogen fühlt. Denn wir alle haben in uns unsere Führung – ja, ich glaube, das Leben selbst führt uns und zeigt uns alles, was nötig ist, was wir verstehen sollten. Wenn aber die Bereitschaft, die Lust oder die Not groß ist, und man einfach gewisse Eigenschaften bei sich nicht versteht – dann können die beiden Systeme gute Inspirationen liefern.

Einer der Effekte beider Systeme ist, dass die Toleranz zunimmt, die anderen Menschen so anzunehmen, wie sie sind. Das größte Wunder des Lebens ist die Vielseitigkeit der Natur – warum sollte es bei uns Menschen anders sein? Zu verstehen, dass der Andere einfach ganz anders funktioniert, ist zunächst einmal faszinierend. Oft sind wir aufgewachsen mit „wir sind alle gleich“, oder wir vergleichen unbewusst die Menschen mit unseren eigenen Werten und kommen zu manch seltsamen Urteilen. Eigenes und gegenseitiges Verständnis der Andersartigkeit aber führt zu einem respektvolleren Umgang, vielleicht zu mehr Frieden in der Welt.

Für mich ist nach wie vor rätselhaft, warum die Astrologie für viele der Renner ist, während von Human design oder der Matrix viele Menschen noch nicht einmal gehört haben – okay, beide sind noch recht jung, und die Zeit wird es zeigen. Um die Scheu von „Botschaften aus der geistigen Welt“ noch etwas zu nehmen: Für mich ist immer entscheidend, wie hilfreich das Wissen für das praktische Leben ist, ob die Erfahrung die Theorie bestätigt. Man darf nicht vergessen: Auch die Bibel oder der Koran sind gechannelt, von Propheten empfangen und aufgeschrieben…

(C) 2008 Thomas Schmelzer